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Feb.
19
Blog: aktueller Sternenhimmel
Sonne im Tierkreiszeichen Fische
Heute betritt die Sonne das letzte Zeichen im Tierkreis, die stillen und geheimnisvollen Fische. Damit hat sie den Rundgang durch den Zodiak fast vollendet und kann auf einen reichen Erfahrungsschatz zurück blicken. Das ist die Weisheit der Fische.

 

In unseren Breiten ist es die Zeit der Schneeschmelze. Ein neuer Wachstumszyklus ist vorbereitet. Die harten Schalen der Pflanzensamen weichen auf und nehmen das Wasser der Umgebung in sich auf. Jeden Tag steigt die Sonne etwas höher und gewinnt an Intensität, die Vögel zwitschern, der Frühling kündigt sich an.

 

Die Fische-Periode ist eine Zeit des Spürens und Lauschens, eine Zeit der Rückbesinnung auf die Frage woher wir kommen und wohin wir gehen. Im Verborgenen sind feine Kräfte am Werk. Sie stärken die Hingabefähigkeit, das Gottvertrauen und die Intuition. Es lohnt sich, die alltägliche Betriebsamkeit ab und an zu unterbrechen, um einfach einmal nichts zu tun. Auch in der Meditation oder auf Spaziergängen in stiller Natur nehmen wir die Fische-Energie in uns auf. Sie inspiriert Künstler und Musiker in besonderem Maße.

 

Sie nährt Träume, Hoffnungen und Sehnsüchte. Konkrete Ziele jedoch bleiben oft verschleiert, verschwinden im Nebel und lassen sich nur vage erahnen. Wir erleben Unklarheiten und Schwebezustände. Wenn Fische-Energie fließt, brauchen wir nicht aktiv ins Geschehen einzugreifen, sondern dürfen die Dinge sich entwickeln lassen und darauf vertrauen, dass sich alles zur rechten Zeit fügt.

 

Im Sternzeichen Fische werden Grenzen aufgelöst. Wir spüren, dass im Universum alle Wesen miteinander verbunden und verwoben sind. Sensibilität, Empathie und Hilfsbereitschaft nehmen zu. Wir können besser zuhören, Verständnis zeigen und Trost spenden. Jetzt ist es wichtig darauf zu achten, dass wir nicht nur mit anderen liebevoll und empathisch umgehen, sondern auch mit uns selbst. Denn in Fische-Zeiten kann man sich in der Aufopferung für andere leicht selbst verlieren.

 

Auch die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit sind fließend. Was ist Wahrheit? fragen wir uns und: muss sie ausgesprochen werden? Wir wollen niemanden verletzen oder enttäuschen - auch nicht uns selbst. Wir weichen aus, verschleiern Tatsachen und legen uns nicht fest. Möglicherweise setzten wir uns unbemerkt eine rosarote Brille auf und blenden aus, was wir nicht sehen wollen. Enttäuschungen bleiben nicht aus, aber wir sind auch bereit, für unsere Träume und Visionen alles zu geben und können uns so ein Stück vom Himmel auf die Erde holen.
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